Meine Lieblings Tools für die Erstellung von Social Media Content

Regelmäßig Content erstellen, und das auf mehreren Social Media Plattformen. Das ist die große Herausforderung, vor der jeder steht, der Social Media erfolgreich betreiben will. Neben einer guten Organisation kommt es dabei auch auf die richtigen Tools an. Denn bei viel Content muss der Erstellungsprozess so reibungslos wie möglich ablaufen. In diesem Artikel stelle ich die Tools vor, mit denen ich meinen Content produziere und veröffentliche.

Normalerweise sage ich den Leuten immer: Es kommt nicht darauf an, welche Tools du verwendest. Sondern was du daraus machst.

Obwohl sich daran natürlich nichts geändert hat, fragen mich doch immer wieder einige, welche Tools ich denn für die Erstellung von Content verwende. Und ich merke selbst, dass ich mich oft davon inspirieren lasse, wie andere arbeiten und welche Tools sie für die Content Erstellung nutzen.

Da es nicht nur einmal vorkam, dass ich aufgrund eines solchen Artikels oder Tutorials meinen Workflow entsprechend angepasst habe, möchte ich in diesem Artikel meine täglichen Helferlein vorstellen, mit denen ich meinen Content erstelle. Und zwar von der Ideenfindung bis zum Upload.

Damit das Ganze auch übersichtlich bleibt, orientiere ich mich hierbei an der Chronologie des Erstellungsprozesses. Denn die Content Erstellung für Social Media findet bei mir immer in mehreren Phasen statt.

Phase 1: Ideen suchen

Um auf neue Content Ideen zu kommen, muss ich in der Regel nicht lange suchen. Das liegt aber daran, weil ich sehr viel Zeit investiert habe, die möglichen Themen einzugrenzen. Es steckt also einiges an Vorarbeit drin, damit die Ideen auch wirklich schnell und problemlos fließen.

Die grundlegende Herangehensweise habe ich von Chris Do gelernt, Gründer von "the futur". Einem Unternehmen, das über Social Media und einer starken Community Designern dabei hilft, sich ein eigenes Business aufzubauen.

Sie basiert auf der Idee “Teach what you learn”. Ich sammle also die Ideen für meinen Content, während ich selbst gerade dabei bin etwas zu lernen. Sei es in einem YouTube Video, einem Podcast, einem Buch oder einer sonstigen Quelle.

Immer wenn ich das Gefühl habe, das ist besonders wertvoll, notiere ich mir die wichtigste Erkenntnis, um diese später für meinen eigenen Content mit Bezug auf Musik neu aufzubereiten.

Meine Tools, um neue Ideen zu sammeln:

  • Notion (die App, in der ich so ziemlich alles verwalte)
  • Sprachmemos
  • ein analoges Notizbuch
  • ToDoist (für spontane Einfälle)

Phase 2: Inhaltliche Konzeption (Texte schreiben)

Ob ich jetzt ein YouTube Video mache, einen Instagram Livestream oder einen Carousel Post. Bei mir beginnt die Content Erstellung immer mit der Ausformulierung der Idee aus der ersten Phase.

Je nach Content Format suche ich erst nach der wichtigsten Erkenntnis, die der Betrachter am Ende mitnehmen soll.

Und dann strukturiere ich den Inhalt. Welche Informationen will ich drin haben? Wie sieht das Storytelling aus? Ein bisschen so, wie man es eigentlich früher in der Schule machen sollte. Nur dass ich jetzt die Gliederung wirklich als erstes erstelle und nicht erst 5 Minuten vor der Abgabe.

Die zweite Phase hat also viel damit zu tun, fokussiert zu schreiben und Gedanken festzuhalten. Das ist auch die Phase, die am meisten kreative Arbeit erfordert.

Mittlerweile arbeite ich für die Erstellung des Contents in sogenannten Fokus Sprints. Für die inhaltliche Konzeption sind diese Goldwert und haben meine Produktivität enorm gesteigert.

Meine Tools für die inhaltliche Konzeption:

  • Timer App für die Fokus Sprints
  • uFocus (kostenlose App für ablenkungsfreies Schreiben)
  • Google Tabellen (für das Skripten von Carousel Posts)

Phase 3: Produktion

Bis jetzt waren die Tools unabhängig vom Content Format, da sich der Prozess im Grunde nicht voneinander unterscheidet. Ob ich jetzt einen Blog Artikel schreibe, einen Post für Instagram erstelle oder ein Video produziere. Die Phasen 1 und 2 sind dabei identisch.

In der Produktionsphase kommen natürlich verschiedene Tools zum Einsatz, je nachdem, um welchen Content es sich handelt.

Deshalb unterteile ich die Tools in Gruppen, die bei der Produktion zum Einsatz kommen.

Tools für Video Content:

  • Final Cut Pro X für das Schneiden und Bearbeiten meiner Videos
  • Motion 5 für Animationen und aufwändigere Videos für Instagram
  • Instagram App für Live Streams, Reels und Stories

Tools für Fotos und Bilder:

  • Affinity Designer und Affinity Photo

Tools für Carousel Posts:

  • Apple Keynote
  • Affinity Designer

Tools für Audio:

  • Logic Pro X

Phase 4: Veröffentlichung

Für die Veröffentlichung des Contents habe ich mehrere Tools bereits ausprobiert. Und ich merke immer wieder, dass ich hier am häufigsten Anpassungen vornehme.

Es geht dabei einerseits um den Upload an sich, also die Veröffentlichung zu planen. Aber auch um Analysewerkzeuge, mit denen ich den Content für Suchmaschinen optimieren kann und um herauszufinden, welcher Content besonders gut ankommt.

Tools für den Upload:

  • YouTube Studio
  • Facebook Creator Studio (bis vor Kurzem habe ich dafür “Later” verwendet.)
  • Webflow für meine Homepage und den Blog

Tools für die Analyse:

  • Flick für Instagram
  • TubeBuddy für YouTube
  • Google Analytics für die Homepage

Das sind also die Tools, die ich in meinem Workflow am häufigsten verwende. Sicherlich kommt da auch mal das ein oder andere weitere Tool zum Einsatz. Aber da ich mich gerne auf wenige Tools beschränke, die ich dafür umso besser beherrschen will, halte ich die Liste lieber etwas kürzer.

Ich habe für jede Phase wahrscheinlich unzählige Alternativen ausprobiert. Aber damit ich ein neues Tool in meinen Workflow integriere, muss es mir auf Anhieb schon einen enormen Mehrwert liefern.

Ansonsten halte ich an denen fest, die für mich funktionieren.

Wie ich zu Beginn dieses Artikels gesagt habe, kommt es nicht auf die Tools an, ob dein Content gut ist oder nicht. Meine Empfehlung ist immer sich eines auszusuchen, das dir vom Bauchgefühl zusagt und mit dem du die Arbeit gut erledigt bekommst. Nutze lieber wenige Tools, die du dafür richtig gut beherrschst.

April 2021
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